Unser Besuch in der KZ- Gedenkstätte Dachau

 

„Arbeit macht frei“ diese schreckliche Parole steht über dem Eingang der KZ- Gedenkstätte in Dachau, zu der die 8. Klassen der Mittelschule Gochsheim am 08.07.2015 gefahren sind.  Durch diesen Ausflug wollten wir mehr über unsere Vergangenheit erfahren und unser Wissen über die Schandtaten der Nationalsozialisten vertiefen.Wir alle gingen mit gemischten Gefühlen in die Gedenkstätte. Als alle Schüler durch das  Eingangstor hindurch gingen und die Größe und Ausmaße der KZ- Gedenkstätte sahen, waren wir sehr erstaunt. Wir starteten den Rundgang im Museum und über Audio- Guides bekamen wir viele Informationen zu verschiedenen Gebäuden und Bildern.  Danach schauten wir den Film über dieses KZ an, der uns sehr beeindruckte. Anschließend betrachteten wir eine der 30 Baracken, in den die Häftlinge untergebracht wurden. Unser letztes Ziel war das Krematorium, in dem sich die Gaskammer und die Verbrennungsöfen befanden. Hier war es sehr beklemmend und angsteinflößend.

 

Dieser Besuch hat uns sehr berührt und zum Nachdenken über diese schreckliche Zeit gebracht. Unsere Erwartungen an diesen Aufenthalt im KZ waren unterschiedlich, doch am Ende mussten wir zugeben, dass unsere Vorstellungskraft nicht ausreichte, um solch schreckliche Taten jemals zu erahnen. Mein persönlicher Eindruck war, dass ich mir nicht vorstellen konnte, dass die Nationalsozialisten so brutal und rücksichtslos gegenüber anderen Menschen sein konnten. Der Aufenthalt in Dachau war interessant und machte uns auch sehr nachdenklich. Dieser Aufenthalt hat uns sehr viel gebracht, denn die reale Begegnung in der Gedenkstätte löst viel mehr Gefühle aus, als dies über Erzählungen in einer anderen Umgebung vermitteln könnte.

 

Niemals wieder dürfen wir zulassen, dass  unsere Mitmenschen, egal welcher Glaubensrichtung, Hautfarbe sowie Staatsangehörigkeit so menschenunwürdig behandelt werden.  Deshalb sind auch derartige Besuche für uns Schüler sehr wichtig, ganz nach der Inschrift des Mahnmals in Dachau: „Den Toten zu Ehren- den lebenden zur Mahnung.“  

 

Lara Räth, Klasse 8M